Archetypen

Um schnell ein spannendes Abenteuer mit deinem Helden zu erleben, sind 14 verschiedene Archetypen vorbereitet, von denen du dir einfach einen aussuchst. Schau dir die einzelnen Archetypen an. Der Vorstellungstext soll dir einen kurzen Eindruck über dessen typisches Auftreten vermitteln. Sicher ist einer dabei, der dir den meisten Spaß zum Spielen bereitet. Es ist völlig egal, ob du einen männlichen oder weiblichen Helden spielen willst. Du brauchst ihm oder ihr nur noch einen eigenen Namen zu geben und los gehts.

 

Die Startwerte der Archetypen findest du unten. »

 

Der garetiDer garetische Kriegersche Krieger

Krieger darf sich nur jemand nennen, der auch einen Kriegerbrief besitzt, und diesen erwirbt man durch das erfolgreiche Absolvieren einer Kriegerakademie. Das Studium wird in aller Regel im Alter von 12 Jahren aufgenommen und umfasst vor allem die Lehren von Strategie und Taktik, eine Ausbildung in Kampfesfertigkeiten und im Reiten, aber auch Unterricht in Etikette und wichtigen anderen Disziplinen des gesellschaftlichen Lebens, wie etwa Lesen und Schreiben. Mit 17 Jahren wird der frisch gebackene Krieger dann in die rauhe Welt entlassen. Besonderes Augenmerk - und hier unterscheidet sich der Krieger vom Söldner - wird in fast allen Kriegerakademien auf die sogenannten ‘rondrianischen Tugenden’ gelegt, auf Ehre, Stolz, Aufrichtigkeit und das selbstlose Eintreten für Schwache. Diesen Idealen fühlt sich der Krieger in herausragendem Maße verpflichtet, was seinen Gefährten oft genug Bauchschmerzen bereiten mag, denn manchmal ist ein Ziel nicht mit Kampfgeschick zu erreichen, sondern nur mit phexischer List. Bis man diese Notwendigkeit dem Krieger begreiflich gemacht hat, ist es ein langer, dornenreicher Weg. Bei allzu unehrenhaften Plänen - etwa einem Giftmord - wird er jedoch niemals mitspielen.

Zitate:
Mit diesem Bratspieß wollt Ihr mein Schwert parieren? (zu einem horasichen Degenfechter)
Ich will weder Gold noch Silber für die Rettung Eurer Tochter, Mütterlein. Rondras Gnade ist mir Lohn genug.
Beim Barte Kaiser Alriks - dafür wirst du bezahlen, Bursche!
Für Rondra!

 

 

 

 

 

 

Die horasische EinbrecherinDie horasische Einbrecherin

Vielleicht stammt sie aus einem verrufenen Stadtviertel, aus dem kein ehrbarer Handwerksmeister je einen Lehrling aufnehmen würde, und hat schon von Kindesbeinen an gelernt, wie man stehlen muss, um zu überleben. So unterschiedlich Herkunft und Lebenslauf der Einbrecher auch sein mögen, alle verbindet der Traum vom ‘Coup des Lebens’, der es ihnen möglich macht, sich eine Villa mit Meerblick zu kaufen und fortan Praios einen guten Mann sein zu lassen. Bis dahin sind im standesbewussten Horasreich häufig auch die Einbrecher bemüht, sich mit dem Glanz der gehobenen Lebenskultur zu umgeben, den sie tagtäglich vor Augen haben: Modische Accessoires, die beim Broterwerb nicht hinderlich sind, werden ebenso gerne getragen, wie eine gewisse Standesehre gepflegt wird. Sich nebenher als eleganter Lebemann zu geben, kann ebenso den persönlichen Stil unterstreichen, wie am Tatort eine Rose als ‘Visitenkarte’ zu hinterlassen.

Zitate:
Ja, was haben wir denn da? - Nein, wie reizend: zwar kein echtes Silaser Messing, aber ein verdammt gutes Imitat...
Phexverflucht! Seit wann haben die einen Köter?!
Oh, verzeiht, hoher Herr ... Ich muss mich wohl in der Tür geirrt haben. Nichts für ungut...

 

 

 

Der garetische ForscherDer garetische Forscher

Forscher stammen meist aus einem gut behüteten Elternhaus, wo großer Wert auf Bildung gelegt wurde und sie sich schon in jungen Jahren in den hesindianischen Disziplinen üben konnten. Zum Forscher mag jedoch auch jemand werden, dem Zufall und Glück genügend Gold beschert haben, dass er sich nun seinem Steckenpferd widmen kann. Wer immer sich den Wissenschaften verschreiben will, braucht viel freie Zeit, die er nicht dazu verwenden muss, sich seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Zumindest zu Beginn seiner Laufbahn wird der Forscher also für aventurische Verhältnisse einigermaßen wohlhabend sein, doch das mag sich rasch ändern - zum Beispiel, wenn er all seine Barschaft in eine Expedition gesteckt hat, die fehlgeschlagen ist. Dann wird er keine Fundstücke verkaufen können (die von gehobenerem wissenschaftlichem Wert hätte er ohnehin nie feilgeboten) und findet auch keinen Gönner, der ihn aushält, weil er sich mit einem ‘Weltenentdecker’ schmücken möchte. Ein verarmter Forscher ist nur allzu gerne bereit, sich sein Wissen in Geld aufwiegen zu lassen, sprich, er wird sich in seiner Schenke einen Auftraggeber suchen.

Zitate:
Ich hab’s gewusst! Ich hab’s immer gewusst!
Faszinierend!
Dieser Fluss mündet in den Mysob. So glaubt mir doch, es kann gar nicht anders sein!

 

 

 

 

 Die thorwalsche PiratinDie thorwalsche Piratin

Die Seefahrt ist das Metier der Thorwaler, denn ihr karges Land ist für die Landwirtschaft nur wenig geeignet. Die bunten Segel der Drachenschiffe aus dem Norden sind auf allen Meeren zu sehen - und überall gefürchtet, so sehr dies einen Thorwaler überraschen mag. Denn während der Freibeuter der südlichen Meere durchaus weiß, womit er seinen Lebensunterhalt verdient, nämlich der Seeräuberei, würde es den Thorwaler gewiss erstaunen, Pirat genannt zu werden - schließlich überfällt er nur Dörfer der horasischen Walschlächter oder Schiffe der verhassten Sklavenschinder aus Al’Anfa.
Bei Landratten weitverbreitet ist die Meinung, dass sich ein Überfall durch ‘übermütige’ Thorwaler deutlich von der Grausamkeit anderer Raubzüge unterscheidet und vielmehr einer groß angelegten, zünftigen Schlägerei ähnelt.
Bei Thorwalern sind die Frauen den Männern gleichberechtigt und gleichermaßen schlagkräftig. Dass eine Thorwalerin mit harter Hand ein Schiff voller sauflustiger Rauhbeine führt, ist nicht außergewöhnlich. Dass einer Dame Geleit angetragen, weil die nächtlichen Gassen gefährlich sind, hingegen schon und wird entsprechend leicht als Beleidigung aufgefasst...

Zitate:
Und dann hauen wir die Horas - hojehojehum - und dann hauen wir die Horas - hojehojehum - und dann hauen wir die Horas - hojehoje - um. (Refrain eines beliebten thorwalschen Liedes)
Es ist mir wurscht, wieviel ihr für die Passage bezahlt habt. Das Käuzchen hat dreimal gerufen, auf der Rahe saß eine Spinne und eine Möwe hat siebenmal das Krähennest umkreist - ich lege heute nicht ab, und damit Schluss!
Das wohl! Bei Swafnir!

 

 

Der tulamidische Gaukler

Meist wird man Gaukler aufgrund einer alten Familientradition, doch bisweilen nimmt das fahrende Volk auch jugendliche Ausreißer auf, die vor dem strengen Familienvorstand oder dem jähzornigen Lehrmeister geflüchtet sind. Auch diese Kinder müssen allerdings für ihren Lebensunterhalt sorgen, sprich bei der Vorstellung mitwirken, und werden daher im Feuerschlucken, Seiltanzen oder anderen Kunststücken unterwiesen. Das Tulamidenland ist die Wiege des Gauklerberufs. Zum einen sind die Menschen dort lebensfroh, mögen Zerstreuung und sind auch bereit, mit klingender Münze dafür zu zahlen, zum anderen sind jene Tulamidensippen, in deren Adern WaIdmenschenblut fließt, durch ihren kleineren und athletischen Wuchs körperlich bestens für die Artistik geeignet.
Viele Gauklertruppen sind miteinander seit langer Zeit bekannt. Man trifft sich, gastiert zufälligerweise im gleichen Dort oder begegnet sich regelmäßig auf dem großen Gauklertreffen zu Khunchom. Bei diesen Zusammenkünften werden allerlei Neuigkeiten ausgetauscht: wer wen geheiratet hat, wer gestorben ist, wo sich Nachwuchs eingefunden hat. Aber man erzählt sich auch von Ländern, die man bereist hat, so dass der Gaukler besser als manch anderer aventurischer Stand über die Geschehnisse in der Welt informiert ist. Allen Gauklern ist eine scharfe Zunge zu eigen, und gerne reißen sie Witze auf Kosten anderer. Viele Gaukler sind abergläubisch und Zuverlässigkeit zählt nicht zu ihren hervorragendsten Eigenschaften.

Zitate:
... da sind die Leute unvorstellbar geizig. Selbst wenn die leibhaftige Rahja dort nackicht tanzt, kratzen die nicht mehr als zwei Heller zusammen.
Applaus für Hammud, den stärksten Mann der Welt! Und nun noch etwas viel, viel Erstaunlicheres, man glaubt es kaum: Mirhibans Wundertropfen, hier für nur 1 Silber die Flasche erhältlich ...
Ich bin schon vor Kaisern und Königen aufgetreten!

 

 

Der ZwergensöldnerDer Zwergensöldner

Ambosszwerge lieben den Kampf. Zumindest gelten sie unter ihren Brüdern als das kämpferischste Volk der Angroschim, und da sie auch kaum Berührungsängste mit den Menschen haben, ist 'Ambosszwerg' zum Synomym für 'Zwerg' geworden - und aus menschlicher Sicht hat ein 'ordentlicher Zwerg' mit Axt, Armbrust, Kettenhemd, Trinkfestigkeit und strengem Körpergeruch 'gesegnet' zu sein. Deshalb liegt es für sie nahe, Vergnügen und Broterwerb miteinander zu verknüpfen und dem menschlichen Klischee draußen, jenseits ihrer Stollen und Bingen, zu entsprechen. Schon viele Ambosszwerge haben sich als Söldner verdingt: Sie ziehen für "ein paar Dutzend Jahre" in der Welt umher und hoffen, eines Tages narben- und ruhmbedeckt in die unterirdischen Hallen zurückzukehren. Zwerge sind als Söldner beliebt, sie gelten als zäh, ausdauernd und zuverlässig. Allein das Gerücht, dass auf gegnerischer Seite einige Zwerge mitkämpfen, hat schon so manchen Anführer von einem Angriff abgehalten.

Zitate:
Das ist kein unterirdischer Gang, Frau Elfe, sondern ein in flacher Neigung geführter Schrägstollen.
Das nennt ihr ein Schwert? Bei Angrosch! In unseren Hallen schmieden Kinder Brotmesser, die schärfer sind als dieses Stück Blech!
Dann gehe ich eben alleine.

 

 

 

Die norbadische fahrende HändlerinDie norbadische fahrende Händlerin

Sie wurde irgendwo in der Steppe zwischen Norburg und Riva geboren, ihr erstes Wort war Kaleschka und sie konnte einen Sechsspänner über eine schmale Passstraße lenken, bevor sie groß genug war, um ohne Hilfe auf den Kutschbock zu klettern. Schon von frühester Kindheit an lernte die Norbardin alles, was für ein Händlerleben in den einsamen Weiten des Nordens notwendig ist. Sie wurde im Rechnen ebenso unterwiesen wie im Fährtensuchen, man hat ihr beigebracht, welche Pilze und Beeren essbar sind. Vor allem aber hat sie eines gelernt: dass jeder, auch sie selbst, in der rauen Wildnis des Nordens in Schwierigkeiten kommen kann und fremde Hilfe benötigt. Darum käme es ihr nie in den Sinn, einem andern diese Hilfe zu verweigern. Dennoch liegt es ihr fern, irgendetwas aus Selbstlosigkeit zu tun: Alles ist Handel, jede Leistung fordert eine Gegenleistung. Wenn die Norbardin also jemandem geholfen hat, dann wird sie ihn irgendwann daran erinnern und einen Gefallen einfordern - und sei es Jahrzehnte später.

Zitate:
Na, Brüderchen, hast so was Schönes schon mal gesehen?
Kauf Mütterlein, kauf! Hier wirst nicht so beschissen wie bei den Orgaljeffs.
An einer tiefen Decke stoß’ ich mir den Kopf, an einem hohen Himmel nicht.

 

 

 

 

Der novadische KarawanenführerDer novadische Karawanenführer

In ganz Aventurien lauert die Wildnis mit unbekannten Gefahren auf den unbedachten Reisenden. Kein Flecken Land - mit Ausnahme des Ewigen Eises, des Dschungels Maraskans und der Schwarzen Lande - ist allerdings so lebensfeindlich wie die Wüste Khôm. Tagsüber brennt unbarmherzig die Sonne vom Himmel, nachts wird es kalt wie an Ifirns Ozean. Wer hier nicht in größeren Gruppen reist, wo einer dem anderen beistehen kann, und sich zudem einem ortskundigen Führer anvertraut, ist ohne außergewöhnliche göttliche Gnade unzweifelhaft verloren.
Keiner kennt die Tücken der Wüste besser als der Novadi. Er ist in ihren endlosen Weiten aufgewachsen, ja, kennt gewisse Regionen gar wie die Taschen seines Silhams. Als Wegbegleiter einer der zahlreichen Karawanen, die das südliche Liebliche Feld und Almada miteinander sowie jeweils über den Knotenpunkt Keft mit Mhanadistan und den Tulamidenlanden verbinden, ist er unentbehrlich: Neben Ratschlägen zum Verhalten in der Wüste weiß er auch um den Umgang mit den einzelnen Sippen der Wüstennomaden - und kennt vor allem die Lage der lebensrettenden Wasserlöcher.

Zitate:
Nichts ist so wie es scheint. In der Wüste sind schon mehr Leute ertrunken als verdurstet.
Bei Rastullahs Lockenpracht!
Ich habe gesündigt und erbitte Vergebung.

 

 

 

Die horasische StreunerinDie horasische Streunerin

In einer Großstadt wie Kuslik oder Vinsalt haben die Kinder armer Eltern nicht viel vom Leben zu erwarten, ohne Ausbildung findet man bestenfalls ein gesichertes Einkommen in einer der großen Manufacturen. Die von Maske und Auftreten dominierte horasische Gesellschaft lädt findige Geister aber geradezu ein, ihre Herkunft und Vermögensverhältnisse dezent zu verbergen. Denn wer als Edelfrau oder -mann auftritt und sich entsprechend zu kleiden und benehmen weiß, wird selten mit solchen Indiskretionen wie der Frage nach dem Elternhaus belästigt - und wer hat schon alle Stammbäume Yaquirias im Kopf, um nicht selbst dann mit einer einfallsreichen Lüge abgefertigt werden zu können?

Zitate:
Nicht alles, was glänzt, ist von Wert - aber man findet stets einen, der es für Gold hält.
Jede hat das Zeug zur Kaiserin, sie muss nur die richtigen Kleider tragen.
Wer in der Woche mehr in seinen fetten Schoßhund stopft, als ich im Jahr essen kann, hat es nicht anders verdient, als ausgenommen zu werden.
Gestatten, dass ich mich vorstelle ...

 

 

 

Der goblinische RattenfängerDer goblinische Rattenfänger

Die Bürger Festums haben schon früh erkannt, dass die Goblins fähig und willens sind, nicht nur ihren Teil zum reibungslosen Stadtleben beizutragen, sondern dabei auch gerade jene Lücken zu füllen, für die sich die meisten Menschen zu gut sind. Neben der Straßenreinigung wurde ihnen daher auch das Privileg für bezahlte Rattenjagd übertragen und füllt nun einigen Dutzend Goblins die Mäuler.
Seiner unbeliebten Arbeit geht der goblinische Rattenfänger weniger aus Leidenschaft nach als aus dem Bewusstsein heraus, dass sich niemand anders dieser Notwendigkeit so aufopferungsvoll widmen würde. Den menschlichen Bewohnern der reicheren Viertel begegnet der Goblin aber keineswegs mit Hass oder gar Neid - sie erfüllen wie er eine bedeutende Aufgabe für die Stadtgemeinschaft. Für Bettler und andere Schmarotzer hat er nur Verachtung übrig.

Zitate:
Fühl dich niemals einem Kleineren überlegen, bevor du nicht mit eigenen Krallen eine Ratte gefangen hast!
Natürlich verstehe ich nichts davon, dazu haben wir ja schließlich Euch mitgenommen.
Ratten lügen nicht!
In der Gosse würdest du nicht mal einen Rattenschwanz erwischen, geschweige denn einen Tag überleben. Also überlass das mir und mach dir nicht die Finger schmutzig.

 

 

Die aranische FalknerinDie aranische Falknerin

Die Kunst der Beize, der Jagd auf Hasen und Federwild mit abgerichteten Greifvögeln, stammt aus dem Land der Ersten Sonne. Die Tulamiden brachten diese Kunst bereits in der Spätzeit des Diamantenen Sultanats zur Vollendung. Seit Bosparans Fall fand sie ihren Weg auch ins Liebliche Feld und Teile des Mittelreiches, vor allem nach Almada. Als Zentrum der Beizenpflege gilt heute jedoch Aranien, wo die Falknerei als edelste aller Jagdformen gilt. Während der Adel allerorten darauf bedacht ist, sein Jagdprivileg zu wahren, wurde die Ausbildung seiner Vögel in die Hände fähiger Falkner gelegt. Diese kümmern sich um die Auswahl geeigneter Tiere und begleiten sie auf ihrem langen Weg vom unerfahrenen Jungvogel bis auf den Handschuh eines Adligen. Doch ist die Kunst der Falkner derart hoch angesehen und ihre ‘Zöglinge’ so begehrt, dass sie auch bei Hofe jederzeit willkommen sind und - nicht nur als Jagdbegleiter - Eingang in die erlauchtesten Kreise finden.

Zitate:
Jetzt ist der Moment des Abhaubens gekommen.
Vertraust du mir? Dann löse endlich meine Fessel!
Er hat die Jagd ohne das Zieget gemacht. (Zieget wird das Fleischstück genannt, das den Falken zurück auf den Handschuh locken soll. - Gemeint ist also jemand, der sein Handeln nicht bis zum Ende durchdacht hat.)

 

 

 

Der albernische SchwertgeselleDer albernische Schwertgeselle

Schwertgesell zu sein bedeutet mehr als nur auszuziehen und auf Befehl, für Geld oder aus schierer Notwendigkeit Menschen oder Monstren ins Jenseits zu befördern - es ist eine hohe Kunst, edles Handwerk und feine Lebensart zugleich. Denn ohne den göttlichen Funken der Inspiration ist ein Kampf ein reines Glücksspiel, ohne die Tricks und Kniffe der alten Meister ein plumpes Gehacke, und ohne Stil würde dem Kampf jeglicher Sinn fehlen, denn wofür, wenn nicht für Kultur, Moral und Tradition, sollte man kämpfen?
Ein Schwertgesell sieht sich als Nachfolger der Ritter von einst, nur dass er nicht mehr für seinen Lehnsherren und die zwölfgöttliche Ordnung, sondern für die universellen Konzepte der Ehre und der Kultur kämpft, die den Menschen vom Tier - oder auch vom Oger - unterscheiden. Dass dazu natürlich der Schutz der Schwachen und die Abwehr niederhöllischer Machenschaften gehört, versteht sich von selbst.

Zitate:
Will Er nach Puniner oder Alanfaner Ritus bestattet werden, Bursche?
In der engen Mensur ist das Kurzschwert allemal dem Säbel wie dem Dolch überlegen; seht her...
Für Efferd, Königin und Ehre!

 

 

Die gjalskerländer Kundschafterin

Die Heimat der Gjalskerländer ist ein raues Hochland, zwischen den Mooren der Brinasker Marschen und den Olporter Kreideklippen gelegen. Hier, auf diesem wilden Flecken Dere, wo es weder Weg noch Steg gibt, braucht jeder Haerad einen Kundschafter.
Die Kundschafterin hat von Kindesbeinen an gelernt, sich zu orientieren. Wenn wieder einmal dichter Nebel das Land verhüllt, liest sie aus der bemoosten Stammfläche der Birken die Wetterseite ab. An der Art, wie die Vögel schreien, kann sie erkennen, ob sich vor ihr schleichende Orks, ein Gjalskerländer Jagdtrupp oder unerfahrene Mittelländer befinden. Auf ihren einsamen Wegen durch die Wildnis muss sie immer mit bösen Überraschungen rechnen, denen sie aber gut mit der Waffe zu begegnen versteht. Da sie weiß, wie wichtig es für das Überleben aller ist, dass man sich aufeinander verlassen kann, würde sie niemals ihr Wort brechen.

Zitate:
Ich besudle meine Waffen nicht mit dem Blut eines Wortbrüchigen. Wenn ich ihn erwische, ersäuf’ ich ihn im Sumpf.
Woher ich weiß, dass es ein männlicher Wolf ist? Er steht auf drei Beinen beim Pinkeln.
(Zu einem Liebfelder:) Hier, nimm die Axt, falls du dich verteidigen musst ...
Das Metallstäbchen, das dir dein Vater vererbt hat, kannst du immer noch zum Fischen nehmen.

 

 

 

 

 

Der Oijaniha-StammeskriegerDer Oijaniha-Stammeskrieger

Die Lautlosigkeit und Behändigkeit, mit der sich ein Waldmensch bewegt, sind das Ergebnis jahrelanger Übung und Erfahrung, die schon mit Schleichspielen im frühesten Kindesalter begann. Er kennt alle Pflanzen des Dschungels und weiß um die Lebensgewohnheiten der Tiere, er kann ihre Stimmen imitieren und sein feines Gehör erlaubt ihm zu erkennen, ob der eben wahrgenommene Schrei wirklich von einem Affen stammt oder ob ein Yakosh-Dey ihn nachgeahmt hat. Der Krieger wurde in den Gesetzen des Stammes unterwiesen, er kennt alle Tabus und würde eher sterben, als eines von ihnen zu brechen, sei er auch noch so fern der Heimat.
Mut und Tapferkeit schätzt der Stammeskrieger besonders. Der Oijaniha findet nichts dabei, einen stärkeren Gegner lautlos von hinten zu überwältigen. Er konnte besser schleichen, als der Feind hören konnte - was ist daran ehrenrührig?

Zitate:
Was wagt es der Frosch, den Panter anzuquaken?
Du hast schöne Zähne und eine gerade Nase, Blasshaut, und das freut mich: Dein Tsantsa* wird bald meinen Gürtel zieren.
(* Schrumpfkopf)

Die Yakosh-Dey fangen Oijaniha-Frauen, weil ihre eigenen Weiber hässlicher sind als Beulenkröten.

 

 

 

 

 

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